Oh die guten Vorsätze…

Heute ist der 6. Januar, also vermutlich der Tag, an dem die meisten von uns die guten Vorsätze für 2016 bereits über Bord geworfen haben, um sich wieder auf die Couch zu kuscheln und Chips zu essen. So als Alternativprogramm zum angestrebten – und vielleicht nach den ausgedehnten Feiertagen auch dringend nötigem – Fitnessstudiobesuch.

Oder wollt ihr mir sagen, dass ich die einzige Person bin, die das mit den guten Vorsätzen nie so lange durchhält wie nötig??

Zum 1.1. 2016 gab es bei mir mangels Disziplin in den Vorjahren daher keinen neuen Versuch. Aber da war doch noch was aus dem letzten Jahr? Richtig – ich wollte hier wieder etwas Leben in die Bude bringen! Und das ist definitiv mehr als überfällig!!

Das letzten Jahr war für mich ziemlich spannend und vollgepackt mit Neuem. Unter anderem mit Hausbau, Umzug, Projektarbeit in einer anderen Stadt etc. etc.

Aber: das bedeutet auch, dass ich in diesen Monaten zwar irgendwie zu wenig Zeit (und ich gebe es zu: auch zu wenig Motivation) für meinen Blog hatte, aber auf der anderen Seite habe ich jede Menge Ideen gesammelt, die jetzt darauf warten verarbeitet zu werden 🙂

Ich freue mich auf 2016 und hoffe, es wird wieder ein spannendes, aktives Jahr! (Diesmal nur bitte mit weniger Sofamagnetismus und Schreibfaulheit…)

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Gartenerfolge

Nachdem das Kochen derzeit leider deutlich zu kurz kommt, wollte ich heute mal meinen ersten Gartenerfolg präsentieren. In den letzten Jahren tat es mir immer sehr leid, beim Kochen von Kürbissuppe die vielen Kürbiskerne zu entsorgen. Mangels Platz war an ein Aufziehen eigener Kürbispflanzen leider nicht zu denken.
Dieses Jahr konnte ich nun endlich die Chance nutzen. Nach dem Verzehr einer sehr leckeren Hokkaido-Kürbis-Suppe habe ich einige Kerne in ein Schüsselchen mit Wasser gelegt, um die matschigen Kürbisfasern zu lösen. Danach wurden die Kerne zum Trocknen auf einen Teller gelegt. Im Frühling habe ich dann probeweise 6 Kerne in einen mit Erde gefüllten Eierkarton gesteckt und gewartet. Nach kurzer Zeit sah das Ergebnis so aus:

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Bald stand der Umzug in einen größeren Topf an. Hier zeigt sich der Vorteil der Eierkartons: es reicht, ihn mit einer Schere zu zerschneiden und die Pflänzchen inkl. ihrem Kartonteil einzupflanzen. So gehen beim Umtopfen keine der zarten Wurzeln kaputt. Inzwischen haben 4 von ursprünglich 6 Pflanzen das “Erwachsenenalter” erreicht (Dank guter Erde, viel Sonne und allabendlichem Gießen) und ich hoffe, auf eine gute Kürbisernte 🙂

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Das zeigt, dass sich Kürbispflanzen auch recht problemlos im Topf ziehen lassen, wenn man (so wie ich derzeit) nicht über ein klassisches Beet mit viel Platz und Komposterde verfügt.

Wenn die Ernte erfolgreich ist, werde ich mein erstes selbst gezogenes Gemüse seit Jahren mit beschwipster Kürbissuppe feiern – das Rezept dazu gibt es dann natürlich hier 🙂

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Blau blau blau blüht die Kornblume

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Ich finde es wunderschön, dass derzeit jede Menge strahlend blauer Kornblumen in den Getreidefeldern wachsen.
Nachdem man sie viele Jahre fast nirgends mehr gefunden hat, sind die wunderschönen Blumen inzwischen wieder recht häufig zu sehen.
Perfekt, um sie sich als Schmuck auf den Wohnzimmertisch zu stellen und sich auch bei Nieselregel an Sommersonnenspaziergänge zu erinnern

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Mangold-Feta-Quickie

Heute möchte ich euch ein absolut einfaches, aber trotzdem nicht schon tausend Mal gesehenes Sommer-Rezept vorstellen.

Zum Nachkochen braucht man:

– 1 Packung Feta
– 1 rote Zwiebel
– Mangold (einen Strunk oder wie immer man das nennt, was da zusammenhängt)
– Soja Creme (alternativ: Schlagsahne)
– einen Schuss Pflanzenöl zum Braten
– Olivenöl
– getrocknete italienische Kräuter
– Salz, Pfeffer, Limettensaft und Weißwein nach Gusto

Zuerst den Feta auf ein großes, doppelt gefaltetes Stück Alufolie legen und von beiden Seiten mit Olivenöl bestreichen. Danach Kräuter, Salz und Pfeffer darauf geben und das Ganze bei ca. 150 Grad (Ober-/Unterhitze) in den Backofen schieben.

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Danach Öl in eine Pfanne geben, Zwiebeln würfeln und den Mangold waschen.
Beim Mangold wird der Stiel von den Blättern getrennt und beides grob gewürfelt.

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Die Zwiebel- und Mangoldstielwürfel in die Pfanne geben und ein paar Minuten scharf anbraten.
Danach die Hitze herunterstiegen und die Mangoldblattwürfel dazu geben.
Diese sind eher empfindlich, daher nach ca 3-5 min. mit Limettensaft bzw. Weißwein – Bitte trockenen Weißwein verwenden! – ablöschen.

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Jetzt wird das Gemüse mit Hilfe der Sojacreme zur Sauce (aber bitte nicht ertränken 😉 ) und kann mit Salz, Pfeffer, Wein und Limettensaft abgeschmeckt werden.
Der Feta sollte bis dahin ca. 10 min im Ofen vor sich hin gebacken haben. Ich stelle den Ofen zum Schluss gerne nochmal für 10 min auf etwa 250 Grad hoch, dann wird der Feta nicht so quietschig.

Ob er fertig ist, testet man am Besten mit einer Gabel. Einfach reinstechen – wenn er weich ist, dann ist Essenszeit!

Das Rezept ist absolut simpel, sommerlich leicht und super lecker!

Viel Spaß beim Nachkochen und Nachessen

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Auf gehts

So, es wird definitiv allerhöchste Eisenbahn, hier wieder frischen Wind reinzubringen, nochmal ganz neu zu starten und diesen Blog mit Leben zu füllen!
Nachdem ich mich im Moment außer mit Experimenten am Herd auch mit Ideen rund ums Wohnen und Pflanzen beschäftige, werde ich auch meine Erfahrungen und Ideen dazu zukünftig hier einfließen lassen.
Es dreht sich zukünftig also nicht nur um die Grinsekatzenküche, sondern um das ganze Grinsekatzenhaus inklusive dazugehörigem Garten (oder das, was einmal ein Garten werden soll…)
Nachdem ich außerhalb der Küche im Moment noch viel mehr experimentiere als am Herd, freue ich mich auf eure Ideen und Anregungen. Von einer Nord-Ost-Balkon-Mieterin zur weisen Gartenbesitzerin ist es ein weiter Weg und ich hoffe, ich finde dabei viele nette und wissende Mitreisende…

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Eigene Pralinen oder ein Mittel gegen Langeweile (Teil 1)

Damit es in meiner Küche nicht langweilig wird, habe ich den Großteil meiner letzten Abende dem Versuch gewidmet, meine eigenen (und vor allem genießbaren) Pralinen herzustellen.
Vor ein paar Jahren habe ich in Sachen Confiserie meine ersten Schritte unternommen. Die dabei entstandenen Ladungen an Rumkugeln erfreuten sich im Freundes- und Familienkreis in der Tat auch großer Beliebtheit. Allerdings lag das wohl nicht so sehr in der herausragenden Qualität begründet als darin, dass mir jedes Mal die Rumflasche beim Dosieren nach vorne überkippte. Zwei Kugeln aus meiner Herstellung ersetzten gefühlt etwa eine halbe Flasche Rotwein…

Nun also ein neuer Versuch. Diesmal mit einer etwas komplizierteren Rezeptur, dafür aber zunächst mal ohne Alkohol.

Mein Ziel war im ersten Schritt einmal die Herstellung stabiler aber nicht zu massiver Pralinenhohlkörper. Dafür habe ich mir als Erstes eine entsprechende Silikonform besorgt. Diese gibt es z.B. in der Haushaltsabteilung von größeren Kaufhäusern. Danach ging es an ein längeres Studium der Theorie. Die Anzahl an Wörtern, die darüber geschrieben worden sind, wie man gute Pralinen macht lässt nämlich darauf schließen, dass man eigentlich fast nur mit einem Doktortitel Pralinen herstellen kann…

In diversen Büchern über Schokolade und entsprechenden Online-Foren habe ich mich also brav in Themen wie optimale Temperierung von Kuvertüre eingelesen und dann den 1. Versuch gewagt. Anweisungsgemäß habe ich die Zartbitterkuvertüre per Wasserbad erhitzt. Die Schokolade in die Form gefüllt, minutengenau antrocknen lassen, die Form umgestülpt, exakt nach Uhr abtropfen lassen und das Ergebnis waren… viel zu dicke Hohlkörper, die nach dem vollständigen Aushärten auch noch unschöne Farbunterschiede hatten. Mit was ich doch noch Erfolg hatte, möchte ich euch in Teil 2 beschreiben

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lazy kitchen No. 1

In der Rubrik “lazy kitchen” möchte ich regelmäßig Rezeptideen für all diejenigen vorstellen, die nicht genug Zeit und/oder Geduld für ein aufwändiges Rezept haben, aber auch keine Lust auf Fertigpizza.

Bei mir gab es heute – gleich passend zum Thema – Ofenfeta mit Zucchinigemüse zum Abendessen.

Mal abgesehen davon, dass sich dieses Essen recht aufwandsarm zubereiten lässt (und trotzdem sehr lecker schmeckt), benötigt man zum Glück auch nur wenige Zutaten:

– Feta
– Zucchini
– Olivenöl
– Öl zum Braten
– Salz, Pfeffer, italienische Gewürze
– Limettensaft
– wer mag: Oliven

Zubereitung:

Zunächst heizt man den Backofen vor auf etwa 200* C. Dann nimmt man den Feta ( aus Schafs- oder Kuhmilch, je nach persönlichem Geschmack) und schneidet ihn in zwei dünne Scheiben.
Anschließend nimmt man zwei große Stücke Alufolie und faltet sie jeweils in der Mitte. Nun tropft man ein wenig Olivenöl mittig auf die Folienstücke und legt jeweils eine Scheibe Feta darauf.
Anschließend wird dieser mit Salz, Pfeffer und Gewürzen bestreut und mit ein wenig Olivenöl beträufelt. Wer möchte, kann zusätzlich ein paar entsteinte Oliven in Stücke schneiden und mit auf den Käse legen. Anschließend wird die Alufolie um den Feta gewickelt und die kleinen Pakete mit einem Ofengitter auf mittlerer Schiene gebacken.

Während der Käse im Ofen brutzelt, wird nun die Zucchini gewaschen, entkernt und in kleine Würfel geschnitten. Außerdem wird das Öl in der Pfanne erhitzt. Sobald die Pfanne heiß ist den Zucchiniwürfel hineingeben und anbraten. Wenn die Würfel gleichmäßig angebraten sind, einen Schuss Limettensaft zugeben und das Gemüse darin fertig garen. Am Ende mit Salz und Pfeffer würzen und den Feta aus dem Backofen holen ( erfahrungsgemäß ist er so ca 10-15 min im Ofen).
Und dann: gemeinsam servieren und genießen 🙂

(Fotos zu diesem Rezept werden nachgereicht. Leider hat es heute zu lecker gerochen und der Hunger war zu groß um noch Fotos zu machen bevor alles aufgegessen war…)

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