Eigene Pralinen oder ein Mittel gegen Langeweile (Teil 1)

Damit es in meiner Küche nicht langweilig wird, habe ich den Großteil meiner letzten Abende dem Versuch gewidmet, meine eigenen (und vor allem genießbaren) Pralinen herzustellen.
Vor ein paar Jahren habe ich in Sachen Confiserie meine ersten Schritte unternommen. Die dabei entstandenen Ladungen an Rumkugeln erfreuten sich im Freundes- und Familienkreis in der Tat auch großer Beliebtheit. Allerdings lag das wohl nicht so sehr in der herausragenden Qualität begründet als darin, dass mir jedes Mal die Rumflasche beim Dosieren nach vorne überkippte. Zwei Kugeln aus meiner Herstellung ersetzten gefühlt etwa eine halbe Flasche Rotwein…

Nun also ein neuer Versuch. Diesmal mit einer etwas komplizierteren Rezeptur, dafür aber zunächst mal ohne Alkohol.

Mein Ziel war im ersten Schritt einmal die Herstellung stabiler aber nicht zu massiver Pralinenhohlkörper. Dafür habe ich mir als Erstes eine entsprechende Silikonform besorgt. Diese gibt es z.B. in der Haushaltsabteilung von größeren Kaufhäusern. Danach ging es an ein längeres Studium der Theorie. Die Anzahl an Wörtern, die darüber geschrieben worden sind, wie man gute Pralinen macht lässt nämlich darauf schließen, dass man eigentlich fast nur mit einem Doktortitel Pralinen herstellen kann…

In diversen Büchern über Schokolade und entsprechenden Online-Foren habe ich mich also brav in Themen wie optimale Temperierung von Kuvertüre eingelesen und dann den 1. Versuch gewagt. Anweisungsgemäß habe ich die Zartbitterkuvertüre per Wasserbad erhitzt. Die Schokolade in die Form gefüllt, minutengenau antrocknen lassen, die Form umgestülpt, exakt nach Uhr abtropfen lassen und das Ergebnis waren… viel zu dicke Hohlkörper, die nach dem vollständigen Aushärten auch noch unschöne Farbunterschiede hatten. Mit was ich doch noch Erfolg hatte, möchte ich euch in Teil 2 beschreiben

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